VW Jetta

Der neue Jetta soll Volkswagen in den USA zurück ins Volumen führen. Bild: Volkswagen

| von Stefan Grundhoff

In den USA bricht der Markt der Limousinen verschiedenster Größen immer mehr in sich zusammen. Damit wird auch der neue VW Jetta zu kämpfen haben, der im kommenden Monat auf den US-Markt rollt. Damit der Jetta für Volkswagen in den USA trotzdem zu einem Erfolgsmodell wird, wurden die Preise trotz deutlich verbesserter Serienausstattung leicht gesenkt, sodass es für das 147 PS starke Basismodell VW Jetta SE bei unter 19.000 Dollar losgeht. Zudem ist die siebte Jetta-Generation erstmals auf der MQB-Plattform unterwegs, was die Produktionskosten im mexikanischen Werk für die Wolfsburger nennenswert senkt.

In der Vergangenheit war der Jetta mit dem Zusatz „german engeneering“ mit einem Aufpreis von drei bis acht Prozent im Vergleich zur Konkurrenz von Honda Civic, Toyota Corolla, Hyundai Elantra und Ford Focus angeboten worden. Nach Aussagen von VW-Konzernchef Herbert Diess will Volkswagen seinen Verkaufsanteil in den USA innerhalb der nächsten Jahre von derzeit zwei auf bis zu fünf Prozent steigern. Obwohl der größte Anstieg von den neuen SUV-Modellen Tiguan, Atlas, Atlas Coupé und US-Modell des Tharu ausgehen dürfte, soll auch der Jetta seinen Anteil an den Verkaufssteigerungen haben. Lag der Absatz des Jetta in den USA im Jahre 2011 noch bei 177.358 Einheiten, fiel er im vergangenen Jahr auf 115.808 Einheiten zurück - weit unter dem Umsatz des Segmentführers Honda Civic mit 341.328 verkauften Einheiten.