Ungebrochen ist  die Renditeschwäche der Kernmarke VW: Mit 1,7 Milliarden Euro Ergebnis vor Zinsen

Ungebrochen ist die Renditeschwäche der Kernmarke VW: Mit 1,7 Milliarden Euro Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) aus den ersten neun Monaten hinkt der Wert dem Vorjahresniveau um etwa 400 Milionen Euro hinterher. – Bild: Volkswagen

Somit ging die Marge auf 2,3 Prozent runter. Im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres waren es noch 2,9 Prozent. Zu berücksichtigen ist, dass in diesen Zahlen das Geschäft der chinesischen Joint Ventures nicht enthalten ist.

Über alle Konzernmarken hinweg wuchs die Rendite auf 9,4 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum 2013 waren 8,6 Milliarden. Zu Verdanken hat das der Volkswagen-Konzern insbesondere den Premiumtöchtern Audi und Porsche.

Mit 3,8 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten 2014 übertraf Audi leicht das operative Ergebnis des Vorjahres (3,7 Milliarden Euro). Volumenwachstum und Materialkosteneinsparungen beeinflussten die Ergebnisentwicklung positiv. Hohe Vorleistungen für neue Produkte und Technologien sowie für den Ausbau des internationalen Produktionsnetzwerkes wirkten gegenläufig. Die Audi-Marge betrug 9,7 Prozent und ging damit um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vergleichszeitraum zurück.

Nach wie vor bleibt die 10-Millionen-Absatzmarke das große Ziel des Volkswagen Konzerns. Deswegen plant das Unternehmen, seine Produktoffensive auch in den verbleibenden Monaten des Jahres über alle Marken hinweg fortzusetzen. Um das Ziel einer operativen Rendite von mehr als sechs Prozent bis spätestens 2018 zu erreichen, hat VW ein Sparprogramm gestartet.

Aktuelle Einschätzungen zu den Volkswagen-Zahlen folgen im Laufe des Tages.

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Gabriel Pankow / Quelle: Volkswagen