ID.3 VW Diess

Die ersten Serienfahrzeuge des ID.3 sollen Ende 2019 vom Band rollen. Von Ende 2020 an will Volkswagen in Zwickau ausschließlich Elektroautos bauen - geplant sind 1.500 pro Tag für Volkswagen und weitere Marken des Konzerns. Bild: VW

Der Umbau des Zwickauer Volkswagen-Werkes für den Bau des ersten Elektroautos ID.3 geht voran. Mehr als 200 sogenannte Vorserien-Fahrzeuge wurden bereits gefertigt, teilte der Autobauer am Donnerstag (9. Mai 2019) mit. Sie seien ausschließlich für Testzwecke vorgesehen. Die ersten Serienfahrzeuge des ID.3 sollen Ende 2019 vom Band rollen. Von Ende 2020 an will Volkswagen in Zwickau ausschließlich Elektroautos bauen - geplant sind 1.500 pro Tag für Volkswagen und weitere Marken des Konzerns.

Deutschland müsse bei der Elektromobilität eine Vorreiterrolle einnehmen, sagte VW-Konzernchef Herbert Diess beim Standortsymposium. "Wir bauen das Werk Zwickau deshalb bewusst zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Standort in Europa um." Zwickau könne zu einem Vorbild für die Transformation der Branche werden.

Rund eine Milliarde Euro fließt in den Umbau des sächsischen Standortes zum reinen E-Werk sowie in die Qualifizierung der rund 8.000 Mitarbeiter. Rund 2.800 Beschäftigte wurden bereits geschult. Die erste Phase des Umbaus verlief den Angaben zufolge erfolgreich: Die Hälfte der 1.500 neuen Roboter im Karosseriebau sei bereits im Einsatz, derzeit werde die Lackiererei erweitert. Erst am Mittwoch (8. Mai 2019) hatte Volkswagen den Namen des vollelektrischen Modells verkündet und die Vorbestell-Aktion im Internet für die auf 30.000 Fahrzeuge beschränkte Premieren-Edition gestartet.