VW engagiert die Anwälte, die schon BP beim Deepwater-Horizon-Skandal vertraten. Bild: Archiv

VW engagiert die Anwälte, die schon BP beim Deepwater-Horizon-Skandal vertraten. Bild: Archiv

Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend (22.9., Ortszeit) unter Berufung auf eine VW-Sprecherin. Eine Sprecherin der Kanzlei lehnte eine Stellungnahme ab. Durch mögliche Klagen und Strafgelder drohen dem deutschen Autobauer Milliardenschäden.

VW-Chef Martin Winterkorn hatte am späten Dienstagnachmittag öffentlich um Entschuldigung für Manipulationen von Abgastests bei VW-Dieselautos gebeten und rasche Aufklärung versprochen. Der Volkswagen-Konzern hatte zuvor bekanntgegeben, dass weltweit elf Millionen Wagen betroffen sind. VW bildet daher eine Milliarden-Rückstellung und hat eine Gewinnwarnung veröffentlicht.

Unterdessen sind mehrere US-Bundesstaaten dabei, ein Bündnis zu formen, um Ermittlungen gegen den deutschen Autobauer einzuleiten. Das bestätigte ein Sprecher des New Yorker Staatsanwalts Eric Schneiderman am Dienstag.

Für VW bahnt sich damit noch größerer Ärger an: Sowohl wegen möglicher Straftaten wie Betrug als auch wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Umweltgesetze könnten auf bundesstaatlicher Ebene weitere empfindliche Strafen und Bußgelder verhängt werden.

gp