Grünes Auto aus Pflanzen

Verschiedene Batterietechniken für Konzernmarken: Neben der Lithium-Ionen-Batterie will VW sich auch um andere Batterietechniken kümmern. Bild: Malp-Fotolia.com

| von Jennifer Kallweit

Das kündigte VW-Chefstratege Thomas Sedran im Gespräch mit der Zeitschrift AUTOMOBIL PRODUKTION an. Das Center of Excellence übernehme die „Verantwortung für die Entwicklung, Beschaffung und Qualitätssicherung aller Batteriezellen und -module im Konzern“, sagte Sedran. „Ebenso bauen wir innerhalb des ‚Centers of Excellence‘ schrittweise Verfahrenskompetenz auf. Ab 2018 über eine Laborlinie und voraussichtlich ab 2020 über eine eigene Pilotlinie.“

Zugleich kündigte Sedran Partnerschaften im Bereich Batterietechniken an. „Parallel dazu befinden wir uns in fortgeschrittenen Gesprächen über den Aufbau von Partnerschaften zum Thema Batteriezellen. Wir gehen davon aus, dass wir die Gespräche noch in diesem Jahr abschließen können.“ Ob eine komplette Inhouse-Produktion für Volkswagen einmal sinnvoll sein wird, werde man zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, so Sedran.

Neben der Lithium-Ionen-Batterie will VW sich auch um andere Batterietechniken kümmern. „Parallel zur Lithium-Batterie legen wir einen starken Fokus unserer Anstrengungen auf die so genannte Feststoffbatterie, die die nächste Batterie-Generation darstellt“, sagte Sedran. Eine Feststoffbatterie bringt noch einmal 20 bis 30 Prozent mehr an Energiedichte und damit weniger Gewicht ins Fahrzeug oder mehr Reichweite. Dabei will VW verschiedene Batterietechniken für die einzelnen Konzernmarken entwickeln. „Ein Sportwagen von Porsche beispielsweise fährt auf einer höheren Spannung und da muss die Batterie schneller Energie liefern. Gerade dann, wenn der Porsche-Fahrer von Null auf 100 km/h in drei Sekunden beschleunigt“, erklärt der Strategiechef. Mehr zu diesem Artikel lesen Sie in der aktuellen Heftausgabe der AUTOMOBIL PRODUKTION.

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