VW-Werk_Pamplona

Im VW-Werk in Pamplona gehen 2018 weniger Autos von den Bändern als geplant. Bild: Volkswagen

| von Frank Volk

Über die geringere Fahrzeugproduktion am Standort im spanischen Pamplona informierte jetzt der dortige Betriebsrat. Demnach wird die Jahresproduktion gegenüber den ursprünglichen Planungen um 3,5 Prozent auf 275.594 Einheiten zurück genommen. Gründe hierfür wurden offiziell nicht genannt, nach Einschätzung von IHS Markit dürfte die holprig verlaufene Umstellung auf den am 1. September eingeführten neuen World wide harmonised Light Vehicles Test Procedere (WLTP) sein. Das realitätsnähere neue Abgasmessverfahren ist seit 1. September verpflichtend für die Zulassung neuer Modelle.  

Ein weiterer Grund dürfte die rückläufige Nachfrage beim Diesel sein. Im September hatte es in Pamplona einen achttägigen Produktionsstopp gegeben, was das Werk rund 11.000 Einheiten kostet.

Bei den Arbeitgebervertretern sieht man die Korrektur nach unten dennoch gelassen. Grund: in Pamplona steht die Produktion des Hoffungsträgers VW T-Cross vor dem Start, was dem Standort zu einer Blütephase verhelfen sollte. So geht IHS Markit davon aus, dass im spanischen Werk durch den T-Cross die Fertigungszahlen zwischen 2019 und 2023 auf durchschnittlich 365.000 Einheiten pro Jahr anschwellen werden. Damit liegen die Marktexperten in ihrer Prognose noch über den Erwartungen von VW. Polo und T-Cross werden auf einer Plattform gefertigt 

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