Volkswagens Studie ID Vizzion

Auch Volkswagens Studie ID Vizzion basiert auf der MEB-Architektur. Bild: Volkswagen

| von Stefan Grundhoff

Die MEB-Plattform, abgekürzt für modularer Elektrobaukasten, soll den Wolfsburgern einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen, in kurzer Zeit mehrere elektrifizierte I.D.-Fahrzeuge zu entwickeln. „Dies ist eine Plattform, um Volumen zu erzeugen, indem dieselben Teile in einer Vielzahl von Modellen verwendet werden“, sagt Tino Fuhrmann, Projektleiter und Leiter der MEB-Modellreihe, „wir haben weniger Abweichungen als beim MQB.“

Diese größere Flexibilität als bei MQB, auf die das Unternehmen bald 80 Prozent seines Modellportfolios aufbauen wird, hat dazu geführt, dass Fuhrmann und sein Team die inzwischen fünf Jahre alte MQB-Plattform genau studiert haben, um zu sehen, wo bzgl. des Elektroantriebs Verbesserungen möglich sind. „Alles, was wir von MQB wissen, legen wir in die MEB rein“, so Fuhrmann , „um die bestmögliche Skalierung zu erreichen.“