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Dem starken Euro zum Trotz hat VW im ersten Quartal gut abgeschnitten. Bild: Volkswagen

Auf Konzernebene verkauften die Wolfsburger im ersten Quartal 2,562 Millionen Pkw und Lkw – ein Plus von 7,9 Prozent. Der Umsatz stieg deshalb um 2,7 Prozent auf 47,83 Milliarden Euro. Operativ blieben 2,855 Milliarden Euro übrig, nach 2,344 Milliarden im Jahr zuvor. Unterm Strich stehen 2,468 Milliarden Euro in der Bilanz. Mit den vorgelegten Ergebnissen schnitten die Wolfsburger besser ab als zuvor von Analysten erwartet.

Zu kämpfen hatte der Autobauer dagegen mit sich unterschiedlich entwickelnden Märkten. Während die Zahl der Neuzulassungen in Asien, Westeuropa und Nordamerika sowie in Zentraleuropa im Vergleich zum Vorjahr zunahm, wurden in Südamerika und Osteuropa geringere Marktvolumina registriert, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens weiter. Zudem wirkten sich die schwachen Währungen wichtiger Schwellenländer preistreibend und damit negativ auf die Nachfrage aus.

Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte der DAX-Konzern. So wollen die Wolfsburger die Auslieferungen moderat steigern, der Umsatz soll sich in der Bandbreite von drei Prozent zum Vorjahreswert bewegen. Bei der operativen Rendite erwartet VW einen Wert von 5,5 bis 6,5 Prozent, nach 5,9 Prozent im Vorjahr.

Zum Stand der geplanten Komplettübernahme der Lkw-Tochter Scania äußerte sich das Unternehmen mit Vorlage der Quartalszahlen noch nicht.

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Dow Jones Newswires /Andreas Karius