• Weltweit verkaufte sich die Vorgänger-Generation in elf Jahren rund 1,5 Millionen Mal. Ein Erfolg, an den der neue Caddy nahtlos anknüpfen soll. - alle Bilder: Volkswagen

    Weltweit verkaufte sich die Vorgänger-Generation in elf Jahren rund 1,5 Millionen Mal. Ein Erfolg, an den der neue Caddy nahtlos anknüpfen soll. - alle Bilder: Volkswagen

  • Die Preise des neuen Caddy beginnen bei 14.785,00 Euro (netto, Kastenwagen) bzw. 15.330,00 Euro netto (18.242,70 Euro brutto, als Conceptline, ersetzt die bislang bekannte Startline), jeweils mit dem 62 kW starken TSI-Einstiegsmotor und liegen ausstattungsbereinigt somit unter dem Niveau des Vorgängermodells.

    Die Preise des neuen Caddy beginnen bei 14.785,00 Euro (netto, Kastenwagen) bzw. 15.330,00 Euro netto (18.242,70 Euro brutto, als Conceptline, ersetzt die bislang bekannte Startline), jeweils mit dem 62 kW starken TSI-Einstiegsmotor und liegen ausstattungsbereinigt somit unter dem Niveau des Vorgängermodells.

  • Bei den Ottomotoren stehen insgesamt drei Aggregate zur Wahl. Das Spektrum reicht vom 1,2-Liter-Vierzylinder TSI mit 62 kW / 84 PS über den 1,0-Liter-Dreizylinder TSI mit 75 KW / 102 PS bis hin zum 1,4 Liter großen TSI-Vierzylinder mit einer Leistung von 92 KW / 125 PS.

    Bei den Ottomotoren stehen insgesamt drei Aggregate zur Wahl. Das Spektrum reicht vom 1,2-Liter-Vierzylinder TSI mit 62 kW / 84 PS über den 1,0-Liter-Dreizylinder TSI mit 75 KW / 102 PS bis hin zum 1,4 Liter großen TSI-Vierzylinder mit einer Leistung von 92 KW / 125 PS.

  • Basis der vier TDI-Diesel-Varianten ist stets ein zwei Liter großer Vierzylinder. Deren Leistungsspektrum reicht von 55 kW / 75 PS bis zur Topmotorisierung mit 110 kW / 150 PS.

    Basis der vier TDI-Diesel-Varianten ist stets ein zwei Liter großer Vierzylinder. Deren Leistungsspektrum reicht von 55 kW / 75 PS bis zur Topmotorisierung mit 110 kW / 150 PS.

  • Zahlreiche neue Sicherheits- und Komfortfeatures schützen im neuen Caddy die Insassen und unterstützen den Fahrer. "Dafür haben wir eine große Zahl an Fahrerassistenzsystemen eingebunden, die im Segment der Stadtlieferwagen ihresgleichen suchen", betont Hans-Joachim Rothenpieler, Entwicklungsvorstand Volkswagen Nutzfahrzeuge.

    Zahlreiche neue Sicherheits- und Komfortfeatures schützen im neuen Caddy die Insassen und unterstützen den Fahrer. "Dafür haben wir eine große Zahl an Fahrerassistenzsystemen eingebunden, die im Segment der Stadtlieferwagen ihresgleichen suchen", betont Hans-Joachim Rothenpieler, Entwicklungsvorstand Volkswagen Nutzfahrzeuge.

In der westpolnischen Stadt produziert VW-Nutzfahrzeuge (VWN) den Caddy und den Bulli-Nachfolger Transporter. Darüber hinaus baut der Konzern derzeit im benachbarten Wrzesnia für 800 Millionen Euro die erste eigene Fabrik für den Großtransporter VW-Crafter, der bisher noch per Auftragsfertigung beim Konkurrenten Daimler vom Band läuft. Der Mercedes Sprinter wird momentan aber viermal so häufig gebaut.

Wrzesnia setzte sich gegen Hannover durch

VWN will die Produktion im eigenen Crafter-Werk in Polen Ende 2016 starten. Im Rennen für den Standort der Fabrik war auch Hannover, Sitz des VWN-Stammwerkes. Scholz wies Befürchtungen zurück, wonach Wrzesnia vor allem wegen der geringen Arbeitskosten den Zuschlag erhalten habe. “Wrzesnia hat sich durchgesetzt in der Summe vieler Faktoren und in einem Rennen verschiedenster möglicher Orte.”

Laut dem Branchenverband VDA lag Deutschland 2014 mit fast 51 Euro Arbeitskosten pro Stunde – inklusive der Lohnnebenkosten – weit über dem Wert der Autoindustrie in Polen: Hier sind es gerade einmal knapp 9 Euro. Scholz wollte sich “aus wettbewerbsrelevanten Gründen” nicht zum VWN-Lohn in Posen äußern. In seinen sechs westdeutschen Werken, darunter Hannover, zahlt Volkswagen über dem üblichen Branchenniveau. Die Verhandlungen über den nächsten VW-Haustarif laufen aktuell.

Über 10 000 Mitarbeiter in Polen

In Polen beschäftigt der VW-Konzern schon heute mehr als 10 000 Mitarbeiter. Laut polnischem Schatzamt erlebte der Autobau zuletzt das größte Wachstum in der gesamten polnischen Industrie. So sei die Beschäftigung innerhalb der boomenden Branche zwischen 2010 und 2013 um fast 19 000 Jobs auf gut 158 000 Stellen gewachsen.

Wirtschaftsminister Janusz Piechocinski hatte im November das Jahr 2014 als “besonders gutes Jahr für die polnische Autobauerbranche” bezeichnet. Neben der VW-Investition bei Posen sei schließlich der Bau einer Fabrik für Motorenherstellung im südpolnischen Tychy und eines Michelin-Werkes in Olsztyn (Allenstein) angelaufen. Polen gilt in vielerlei Hinsicht als ein europäischer Musterknabe. Das Land kam auch relativ gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise.

Kooperation bei Berufsausbildung

Vize-Premier Piechocinski war am Mittwoch bei der Caddy-Premiere dabei. Er sagte, neben der Bedeutung von VWN für Wohlstand und “wirtschaftlichen Optimismus” sei auch die “Zusammenarbeit bezüglich beruflicher und akademischer Ausbildung” hervorzuheben.

Übrigens: VWN hat in Polen 30 Prozent seiner Führungspositionen mit Frauen besetzt. “Und zwar durch alle Hierarchiestufen hinweg”, sagte Scholz. Auch damit nehme das Land eine Vorreiterrolle ein. “Und unsere Erfahrungen damit sind wirklich ganz hervorragend.”

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gp