VW Kaluga breit

VW plant angesichts der schweren Krise offenbar Stellenstreichungen im russischen Werk Kaluga. Bild: VW

Wie das Gros der Hersteller, hatte auch VW im Februar einen bösen Absatzeinbruch um 49 Prozent vermelden müssen. Nachdem das Minus nach den ersten beiden Monaten inzwischen bei 40 Prozent liegt, reagieren die Wolfsburger und planen im Werk in Kaluga Stellenstreichen. Wie der Autobauer inzwischen bestätigte werde man Mitarbeitern Abfindungsangebote vorlegen, zudem sollen die Verträge von 150 Zeitarbeitern nicht verlängert werden. Auch soll künftig nur noch vier Tage die Woche gearbeitet werden.

ZUdem habe der Hersteller mehr als 100 Arbeiter zu Schulungsmaßnahmen nach Deutschland geschickt. Sie sollen künftig in der nahe Kaluga gelegenen Motorenfabrik arbeiten.

Während man bei VW wie bei anderen Herstellern nicht mit einem schnellen Ende der Krise in Russland rechnet, halten die Wolfsburger an ihrer langfristigen Wachstumsstrategie fest.

In dem rund 200 Kilometer südwestlich von Moskau gelegenen Werk werden die Modelle Polo, Tiguan, Skoda Fabia und Octavia gebaut. Die Produktionskapazität der Autofabrik mit 3.000 Beschäftigten liegt bei 150.000 Einheiten jährlich. Im vergangenen Jahr gingen rund 120.000 VW- und Skoda-Modelle von den Bändern. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Wolfsburger aufgrund des schwachen Absatzes die Produktion gestoppt.

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fv