VW Wolfsburg

VW will angeblich zahlreiche Jobs in den Verwaltungsabteilungen einsparen. Bild: Volkswagen

Wegen der noch laufenden Beschäftigungssicherung müsse aber niemand fürchten, arbeitslos zu werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Unternehmenskreisen.

Der geplante Jobabbau der Bürokräfte sei über Fluktuation, Altersteilzeit oder die Zuweisung neuer Aufgaben für die betroffenen Mitarbeiter möglich. Es dürfte den Angaben aus Unternehmenskreisen zufolge dabei um gut 3.000 Stellen gehen.


Das VW-Management will die drohenden finanziellen Folgen der Abgas-Affäre unter anderem mit einem verschärften Sparkurs angehen, der auch bei den Arbeitsplätzen den Rotstift ansetzt. Zwischen dem Betriebsrat und dem Vorstand der VW-Kernmarke gibt es aber große Differenzen über die genaue Umsetzung.

Betriebsratschef Bernd Osterloh wirft besonders dem Chef der Pkw-Kernmarke, Herbert Diess, ein Handeln nach Gutsherrenart vor. Diese im Ansatz schon bekannte Kritik eskalierte am Dienstag vor gut 20.000 VW-Mitarbeitern beim internen Teil der Betriebsversammlung in Wolfsburg. "Machen Sie die 215.000 Beschäftigten der Marke Volkswagen nicht zu Versuchskaninchen für wirtschaftswissenschaftliche Experimente", sagte Osterloh nach Informationen der dpa, der am Donnerstag eine Versammlungsmitschrift vorlag.