VW Tiguan

Weil es Probleme mit der Benzinpumpe gibt, müssen in Nordamerika über 150.000 VW Tiguan in die Werkstatt. - Bild: VW

Wie VW Nordamerika mitteilte handelt es sich um Tiguan-Modelle der Baujahre 2009 bis 2014. Bei dem Kompakt-SUV können Mängel an den Benzinpumpen den Motor direkt nach dem Start abwürgen, was laut VW potenzielle Crash-Gefahr birgt. Bereits am Freitag hatte der Hersteller den Rückruf von etwa 17.000 Fahrzeuge des Minivans Routan angekündigt. Bei diesen können durch fehlerhafte Zündschlüssel die Autos in voller Fahrt ausgehen, weil die Schlüssel – etwa auf holprigen Strassen – auf die Aus-Position zurück springen können. Konkurrent General Motors kämpft wegen ähnlicher Defekte mit einer der größten Rückrufaktionen der Automobilgeschichte.

Die Probleme beim Routan gibt es aber schon seit Jahren. Sie stammen aus einer früheren VW-Partnerschaft mit dem US-Autobauer Chrysler, der die Fahrzeuge geliefert hatte. Bereits 2011 hatte VW begonnen, die nur in Nordamerika verkauften Minivans zurückzurufen. Mittlerweile sind über 30.000 betroffen. Bislang seien aber keine Unfälle bekannt, betonte VW.

Aufgrund von Scheinwerfer-Problemen hatte VW im März auch schon seinen US-Passat in die Werkstätten beordert. Die Lampen des Abblendlichts können den Kontakt verlieren, wenn die Motorhaube zu fest zugeschlagen wird. Der Konzern rief deshalb in den USA und Kanada mehr als 160.000 Fahrzeuge der Modelljahre 2012 und 2013 zurück.

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dpa/fv