VW Jetta USA

In den USA müssen über 400.000 VW Jetta ab Baujahr 2011 in die Werkstatt. Grund sind wie beim China-Rückruf Achsprobleme. Bild: VW

Durch die Ausweitung sind nun insgesamt knapp eine Million Fahrzeuge betroffen. In Nordamerika müssen etwa 400.600 Jettas aus den Modelljahren 2011 bis 2013 und knapp 42.000 Beetle der Jahrgänge 2012 bis 2013 in die Werkstätten, teilte die US-Tochter von VW am Freitag mit. In Deutschland sollen 15.500 Autos zurückgerufen werden, bestätigte ein Volkswagen-Sprecher.

Der Sprecher betonte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa: “Die Achse ist sicher.” Es liege kein Materialfehler vor. Das Problem am sogenannten Koppellenker – eines der Bauteile, die die Achse führen – trete bei Vorschäden auf, etwa bei einem Heckaufprall. Wegen der Sorgen der Behörden würden die Fahrzeuge mit dem entsprechenden Bauteil zurückgerufen und durch ein neues ersetzt. Es werde aber keine neue Achse montiert.

Zu den in Deutschland vom Rückruf betroffenen Autos zählten wie in Amerika der VW Beetle mit den kleineren Motorisierungen und der Jetta, sagte der Sprecher. Um Autofahrer bei Schäden an der Achse zu warnen, werde ab 2015 ein zusätzliches Blech verbaut, das im Schadensfalle laut und vernehmlich klappere.

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Frank Volk