Volkswagen Ideenmanagement

Betriebsrätin Gabriele Trittel (links), zugleich Vorsitzende des Ausschusses für das Ideenmanagement und Pirka Falkenberg, Leiterin des Konzern-Ideenmanagements bei VW, stellen die Ideenbilanz für das erste Halbjahr 2016 vor. Bild: Volkswagen

Im ersten Halbjahr prämierte der Autobauer 14.540 Ideen und machte parallel den Weg frei für die Umsetzung dieser Spartipps. Zur Halbjahresbilanz greifen damit frische Ideen etwa für Materialeinsparungen oder verbesserte Abläufe, die laut VW-Rechnung auf das gesamte Jahr 2016 gesehen 80 Millionen Euro einsparen werden. Diese erwartete Summe sei für sechs Monate ein neuer Rekord, teilte VW am Mittwoch (20. Juli) mit. Das Plus bei der Sparsumme im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum betrage 30 Prozent.

 

Bis Juli reichten Mitarbeiter der VW-Werke Wolfsburg, Braunschweig, Emden, Hannover, Kassel, Osnabrück und Salzgitter sowie bei VW-Sachsen in Chemnitz, Dresden und Zwickau gut 34.000 Ideen ein. Sie müssen geprüft werden - nicht jede Idee erweist sich als praktikabel. Im selben Zeitraum zahlte VW rund 13,4 Millionen Euro für umgesetzte Vorschläge an Ideengeber aus - 11 Prozent Plus. Pro Kopf ist die mögliche Belohnung für einen Geistesblitz auf 51.000 Euro gedeckelt.

Auch andere Autobauer verfolgen ähnliche Ansätze wie VW mit einem Motivationssystem für kontinuierliche Verbesserungen und Prämien als Belohnung für taugliche Tipps. Das Ideenmanagement bei VW gibt es schon seit 1949. Keimzelle ist das Stammwerk in Wolfsburg. Seit Mitte 2015 ist auch das jüngste VW-Werk in Osnabrück dabei.