Das Logo von der VW-Tochter Skoda

In der Ideenwerkstatt will Skoda Gedanken zu neuen, mobilen Dienstleistungen und Geschäftsmodellen sammeln. Bild: Skoda

Dabei geht es um die stärkere Einbindung digitaler Technologien in das bisherige Skoda-Kerngeschäft und die Entwicklung innovativer Konnektivitäts- und Mobilitätsdienste. Mit modernen Dienstleistungen für die individuelle Mobilität will sich Skoda neue Geschäftsfelder erschließen. Die Pilotphase für den Aufbau des Digital Lab läuft bis Ende 2016. Danach soll das Digital Lab seine Arbeit als eigene Skoda Geschäftseinheit aufnehmen.

„Die Entwicklung neuer digitaler Technologien und Lösungen ist von zentraler Bedeutung für die künftige Entwicklung von Skoda“, erklärt Skoda-Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier. „Mit unserem Digital Lab stellen wir uns für das digitale Zeitalter auf. Digitalisierung, Konnektivität und neue mobile Dienstleistungen gehören zu den Eckpfeilern unserer Strategie 2025“, so Maier weiter. Skoda will dabei auch im Austausch mit anderen Zukunftswerkstätten des Volkswagen-Konzerns stehen. So soll Skodas Digital Lab eng mit den Digitalisierungsverantwortlichen des Volkswagen Konzerns und der Marken zusammenarbeiten.

Derzeit läuft die Pilotphase der Ideenwerkstatt. Hierbei arbeitet der tschechische Automobilhersteller in einer strategischen Partnerschaft mit zahlreichen Entwicklungsunternehmen zusammen. Als mögliche Standorte für das Digital Lab hat Skoda drei Prager Stadtviertel ins Auge gefasst, die sich durch ihr kreatives Umfeld auszeichnen. Der Zeitplan für den Hochlauf des Digital Labs sieht vor, dass die Zukunftswerkstatt 2017 als eigenständige Skoda-Geschäftseinheit ihre Arbeit aufnimmt.