Merkel China Besuch

Beim China-Besuch von Angela Merkel sind Wirtschaftsverträge in Milliardenhöhe geschlossen worden. Bild: VW

Ein entsprechende Vereinbarung war beim China-Besuch von Kanzlerin Angela Merkel am Montag (7.Juli) in Peking getroffen worden. Dabei war der VW-Deal nur einer im Rahmen milliardenschwerer Wirtschaftsabkommen. Festgelegt wurden bereits die Standorte für die neuen Autowerke. Diese sollen in Qingdao und Tianjian entstehen. Die Entscheidung für die beiden Standorte fiel gemeinsam mit dem Joint Venture Partner FAW. Ein hoher Qualifizierungsstand sowie die bestehende Infrastruktur waren die entscheidenden Standortfaktoren. Zudem ist Tianjin Standort einer neuen Fabrik zur Herstellung von Doppelkupplungsgetrieben (DSG) für Volkswagen in China, die Ende 2014 eröffnet wird. Dabei wird jeweils ein Investitionsvolumen von einer Milliarde Euro angesetzt.

“China ist zu unserem größten und wichtigsten Markt geworden. Um die Nachfrage unserer Kunden vor Ort zu befriedigen, bauen wir gemeinsam mit unserem chinesischen Partner FAW Volkswagen unsere Kapazität in China weiter substantiell aus”, sagte VW-Chef Martin Winterkorn. Zusammen mit seinen beiden Joint Ventures FAW-Volkswagen und Shanghai-Volkswagen lieferte der Konzern in den Monaten Januar bis Mai 2014 ca. 1,51 Millionen Fahrzeuge aus, was einem Zuwachs von 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

In Anwesenheit der deutschen Regierungschefin und des chinesischen Premiers Li Keqiang unterschrieb der europäische Airbus-Konzern zudem einen Vertrag über die Lieferung von 100 Hubschraubern im Wert von rund 300 Millionen Euro. Die Deutsche Messe vereinbarte, das China 2015 das Gastland auf der Computermesse Cebit wird. Thema war auch ein Joint-Venture zwischen der Lufthansa und Air China.

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dpa/fv