Jürgen Leohold

Jürgen Leohold: “Weniger Unfälle, weniger Zeit im Stau” als Ziel der Kooperation mit TomTom. – Bild: VW

Geregelt ist in dem jetzt unterzeichneten “Memorandum of Understanding” (MoU) die Rollenverteilung der künftigen Partner. Demnach werden die Fahrzeuge sowie das Know-How für das automatisierte Fahren von VW bereitgestellt, während TomTom Kenntnisse über Kartendaten und deren Erzeugung mitbringt. Ziel und Motivation der Partnerschaft fasste Jürgen Leohold, Leiter Konzernforschung der Volkswagen, bei der Vertragsunterzeichnung so zusammen: „Weniger Unfälle, weniger Staus, weniger Verkehrsbehinderungen und gleichzeitig entspannter am Ziel ankommen. Ganz klar – um den Anforderungen der modernen Gesellschaft gerecht zu werden, brauchen wir das intelligente Fahrzeug.”

Die Entwicklung des automatisierten Fahrens ist hochkomplex. Um einen Teil dieser Aufgabe zu bewältigen, erklären Volkswagen und TomTom im Bereich der Forschung ihre Absicht den Herausforderungen zukünftig gemeinsam begegnen zu wollen.

Heutzutage beinhalten Kartendaten unter anderem Informationen über den Straßenverlauf und Straßennamen, wie sie für die Navigation notwendig sind. Dies reicht aber in Zukunft bei weitem nicht aus. Zum automatisierten Fahren benötigt das Fahrzeug detaillierte und aktuelle Informationen über seine Umgebung. Darunter fallen zum Beispiel Informationen zu Fahrstreifen und die Positionen von Ampeln.

Die Volkswagen Konzernforschung und TomTom arbeiten hierzu bereits an einem Konzept, das auf dem “Navigation Data Standard” (NDS) basiert. Dadurch kann sichergestellt werden, dass das automatisierte Fahren zukünftig ohne teure Hardware funktioniert und damit skalierbar wird.

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fv