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Abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses von VW bekommen die Vorstände des Unternehmens die teilweise einbehaltenen Bonuszahlungen später doch noch. Bild: Volkswagen

Zwar behalte der Konzern etwa 30 Prozent der variablen Vergütung der Vorstände ein. Das Geld werde aber in Aktien umgewandelt und geparkt, erklärte der VW-Aufsichtsrat und niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Freitag in Wolfsburg. Nach Ablauf von drei Jahre werde geprüft, wie sich der Aktienkurs entwickelt hat. Liege der um ein Viertel über dem jüngsten Niveau, werde das Geld ausbezahlt, liege er darüber, gebe es sogar entsprechend mehr Geld zurück. Nur wenn der Kurs darunter liege, bekämen die betroffenen Vorstände das Geld nicht.

Zusammen mit anderen Vergütungsformen sinke die Summe der variablen Vergütung eines ordentlichen Vorstandsmitgliedes um 39 Prozent (von 5,3 Millionen Euro in 2014 auf 3,2 Millionen Euro in 2015), wie VW mitteilte. Der tatsächliche  Auszahlungsbetrag dieser variablen Vergütung für 2015 liege nochmal um rund eine Million Euro niedriger (2,2 Millionen Euro) und damit 57 Prozent unter dem Vorjahr.