Audi Q3 Martorell

Der VW-Konzern will massiv in seine Werke in Spanien investieren. Im Bild die Q3-Fertigung in Martorell. Bild: VW

Der Einkaufschef des VW-Konzerns, Javier Garcia Sanz, legte die mittelfristigen Pläne des Autobauers bei wirtschaftspolitischen Gesprächen in Spanien dar. Durch die Investitionen sollen die Werke für die Produktion neuer Modelle vorbereitet werden. Dies Modelle seien noch in der Entwicklung. Um welche es sich handle, werde zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Für die sich gerade aus der Krise robbende spanische Wirtschaft ist das eine wichtige Nachricht.

Zumindest bei einem Fahrzeug könnte es sich um ein bekanntes Modell handeln. Vor wenigen Tagen kamen Gerüchte auf, Audi wolle mit der nächsten Generation des A1, der für 2018/19 geplant ist, die Produktion des Kleinwagens von Brüssel nach Martorell verlegen. Verkraften würde das Seat-Stammwerk diesen Neuzugang durchaus. Zwar hat Seat die Fertigung im vergangenen Jahr um 13,5 Prozent auf 443.000 Einheiten gesteigert, damit ist Martorell aber immer noch nicht ausgelastet. Audi-Chef Stadler sagte dazu gegenüber AUTOMOBIL PRODUKTION, dass eine Entscheidung nicht gefallen sei.

In Martorell werden aktuell die Seat-Modelle Leon, Ibiza, Altea und der Audi Q3 gebaut, in Pamplona der VW Polo.

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fv