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Laut Medienberichten plant VW eine Autoproduktion unter der thailändischen Sonne aufzubauen. – Bild: dpa

Zudem wolle Volkswagen aus dem Königreich exportieren, erfuhr die Frankfurter Allgemeine Zeitung von thailändischen Spitzenbeamten. Ein Volkswagen-Sprecher bestätigte, dass der Antrag eingereicht wurde, wollte den Bericht aber nicht weiter kommentieren.

Laut der FAZ will Volkswagen unter dem thailändischen “Eco2-Programm” investieren. Damit sichere sich der Autobauer umfassende Steuer- und Zollvorteile, wenn er Personenwagen mit einem Verbrauch von weniger als 4,3 Litern auf hundert Kilometer baue. Die Fabrik muss den Regeln gemäß mehr als 100.000 Einheiten fertigen und spätestens 2019 die Arbeit aufnehmen. Auch die VW-Konkurrenten Nissan, Honda, Suzuki, Toyota, Mitsubishi, Ford und General Motors wollen alle unter “Eco2″ in Thailand Automobilfabriken für Kleinwagen bauen, so die Zeitung.

Es wäre die erste Autoproduktion der Wolfsburger in Südostasien. Dass VW in Ländern wie Thailand, Vietnam, Singapur und den Philippinen noch deutlichen Nachholbedarf hat, hatte Vertriebschef Christian Klingler erst Ende vergangenen Jahres unmissverständlich deutlich: “Wir wollen unseren Marktanteil von aktuell gut einem Prozent in der Region deutlich steigern und am Wachstum teilhaben. Das geht nicht nur über den Import und Verkauf. Mittelfristig wollen wir für die jeweiligen Märkte auch Fahrzeuge vor Ort bauen”, hatte er in einem konzerninternen Magazin für Führungskräfte gesagt.

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gp / Quelle: Dow Jones Newswires