Auf dem Bild v.l.n.r.: Ole Harms, CEO Moia, Shahar Waiser, CEO Gett, und Ingrid Lunden, Editor Tech Crunch.

Gett ist mittlerweile in rund 100 Städten weltweit vertreten. VW ist mit seiner Digitalmarke Moia an Gett beteiligt. V.l.n.r.: Ole Harms, CEO Moia, Shahar Waiser, CEO Gett, und Ingrid Lunden, Editor Tech Crunch. Bild: VW

Der Kaufpreis liegt bei 200 Millionen Dollar (184 Mio Euro), wie eine Gett-Sprecherin am Mittwoch (Ortszeit) auf Nachfrage bestätigte. Zuvor hatten die Tech-Website "TechCrunch" und "Capital" über den Deal berichtet.

Juno war 2016 mit einer Taxiersatz-App in New York gestartet. Die Firma versucht sich als freundlicher und fairer Gegenentwurf zum umstrittenen Branchenführer Uber zu vermarkten, der den US-Markt klar dominiert. Gett rüstet sich durch den Juno-Zukauf für den Wettkampf mit dem Rivalen Lyft um den zweiten Platz im US-Fahrdienst-Geschäft.

Volkswagen ist über seine Digitalmarke Moia an Gett beteiligt und setzt große Hoffnungen auf das Start-up, das bislang in rund 100 Städten weltweit vertreten ist. Im vergangenen Jahr steckte der deutsche Autoriese 300 Millionen Euro in die Firma aus Israel. Gett soll ein zentraler Baustein des Geschäftsbereichs für Mobilitätsdienste werden, mit dem VW große Pläne hat.

Die Mobilität der Zukunft, Digitalisierung, Vernetzung und Elektrifizierung sind die wichtigsten Themen auf dem AUTOMOBIL FORUM 2017, das am 12. und 13. Juli in München stattfindet.
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