GM Mary Barra

GM-Chefin Mary Barra setzt auf Frauenpower im Konzern. Bild: GM

Normalerweise kennt man solche Programme eher für Berufsanfänger: Ein mehrwöchiges Praktikum im Unternehmen mit der anschließenden Chance auf Übernahme. Da es nun allerdings in den USA an ausreichend – oder zumindest geeigneten – Absolventen der Ingenieurswissenschaften mangelt, schaut sich General Motors nun anderweitig um.

Ins Visier der Human-Resources-Manager sind nun Frauen geraten, die eine Karriere- beziehungsweise Kinderpause eingelegt haben. Der OEM bildete eine sogenannte Re-Entry-Task-Force.

Ganz konkret hat General Motors ein 12 wöchiges Praktikum aufgelegt. Ziel ist es, die Frauen wieder an den Beruf heranzuführen. Die Nachfrage nach dem Projekt ist riesig. Für die erste Praktikumsrunde haben sich 400 Frauen auf 10 freie Stellen beworben. Den Glücklichen, die eine Stelle ergattern konnten, ist im Anschluss des Wiedereingliederungsprogramms eine feste Stelle beim GM garantiert.