Chevy Corvette Stingray

Dank zahlreicher Leichtbauteile aus Aluminium trägt das Softtop zum Leichtbau-Konzept der Corvette Stingray bei. - Bild: Webasto-Edscha / GM

Webasto-Edscha – die Cabrio-Geschäftseinheit von Webasto – entwickelt und produziert das Softtop für die neue Chevrolet Corvette Stingray. Das Cabriodach umfasst eine Vielzahl von Leichtbaukomponenten.

Neben einer deutlichen Gewichtseinsparung konnten Optimierungen in Sachen Kopffreiheit und Design umgesetzt werden, so Webasto in einer Pressemitteilung. Das eigens für die Corvette entwickelte, vollautomatische Spannbügeldach zeichnet sich durch eine flache Dachlinie aus und unterstreiche dadurch das sportliche Design der Sportwagenikone. Per Knopfdruck schwenkt es innerhalb von 21 Sekunden über die Köpfe der Insassen zurück und legt sich platzsparend in einem separaten Fach hinter den Sitzen ab.

Gleichbleibend großer Kofferraum

Dieser Vorgang ist während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h möglich. Der Fahrer kann das Verdeck über die Fernbedienung am Fahrzeugschlüssel steuern. Die Ablagebewegung soll durch eine Neuanordnung der Verdeck-Spriegel im Vergleich zum Vorgängermodell flacher und harmonischer erfolgen. Eine optimierte Akustikdämm-Matte sorgt im geschlossenen Zustand für ein leises und komfortables Fahrerlebnis. Offen wie geschlossen bleibt ein gleichbleibend großes Kofferraumvolumen von 283 Litern.

Innovativer Leichtbau trifft auf mehr Geräumigkeit

Dank zahlreicher Leichtbauteile aus Aluminium trägt das Softtop dem Leichtbau-Konzept des Gesamtfahrzeugs bei. Dach- und Hauptlenker sowie Spriegel sind aus leichtem Aluminium gefertigt und reduzieren so das Gewicht des Cabriodachs. Ferner konnten die Entwcikler durch die Integration des Verschlussmechanismus in die Verdeckkinematik zusätzliche Optimierungen hinsichtlich Platz erzielen.

Während der Dachverschluss beim Vorgängermodell noch Bestandteil des Windschutzscheibenrahmens war, positionierten ihn die Entwickler von Webasto-Edscha bei der aktuellen Corvette seitlich. Das bedeutet eine deutlich verbesserte Kopffreiheit für Fahrer und Beifahrer. Außerdem konnten die Ingenieure dadurch das Sichtfeld des Fahrers vergrößern.

Deutsch-amerikanische Kooperation

Ein deutsch-amerikanisches Projektteam, bestehend aus Mitarbeitern des niederbayerischen Standortes in Hengersberg und des amerikanischen Werks in Plymouth, entwickelte das Cabriodach der Corvette. Die Serienfertigung des Verdecksystems findet in Plymouth kundennah statt. Verdeckbezug und Innenhimmel liefert das Textilkompetenzzentrum Puebla in Mexiko.

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Gabriel Pankow / Quelle: Webasto