Tesla Model S

Trotz E-Antrieb muss Tesla weiterhin hohe Importzölle zahlen, weil das Auto nicht in China gebaut wird. Bild: Tesla

Die neue vom Industrieministerium veröffentlichte Liste mit sogenannten New Energy Vehicles (NEV), die von rein elektrischen Autos, über Brennstoffzellen-Fahrzeuge bis hin zu Plug-in-Hybride reichen, umfasst 295 E-Fahrzeuge und 35 Plug-in-Hybride. Beim Großteil der Fahrzeuge, die künftig weitgehend von Steuern befreit sind, handelt es sich um Busse. Lediglich 26 Pkw stehen auf der neuen Liste. Was überhaupt nicht auftaucht, sind Modelle westlicher Hersteller. Vertreten sind lediglich chinesische Autobauer wie BAIC, BYD, Geely und Foton Motor.

Zerschlagen haben sich damit Hoffnungen von Herstellern wie Tesla, die zumindest vage gehofft hatten, dass auch ihre importierten Autos auf die Liste rutschen und die Unternehmen dadurch die hohen Importzölle umschiffen können. Bisherige Praxis ist, dass lediglich in China gebaut Fahrzeuge in den Genuss der Steuererleichterung kommen. Nach Einschätzung von IHS deutet nichts darauf hin, dass die Chinesen das Verfahren ändern werden.

Zwar bewegen sich die Produktionszahlen bei den NEVs gemessen am Gesamtmarkt auf geringem Niveau, allerdings sind diese zuletzt deutlich nach oben gegangen. So legte die NEV-Produktion laut Angaben des Industrieministeriums im April um 150 Prozent auf 9.060 Einheiten zu. Darunter entfielen 4.790 Einheiten auf Elektro-Autos und 1.523 Einheiten auf Plug-in-Hybride, sowie 10 Brennstoffzellen-Fahrzeuge.

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fv