Seat-Arona_B-Segment-SUV

Mit dem Arona besetzt Seat nun auch das Feld im wachstumsstarken Segment der kleinen SUV. Bild: Seat

| von Frank Volk

Mit dem Arona schickt Seat sein erstes Modell in das derzeit heiß laufende Segment der kleinen SUV. Innerhalb einer Woche vermeldet das B-SUV-Segment mit dem Hyundai Kona, dessen Kia-Zwilling Stonic und dem Citroen C3 Aircross und eben dem Arona vier wichtige neue Modelle ins Rennen um die Kunden; weitere Launches solcher Fahrzeuge in Renault Captur-Format stehen von VW, Ford, Fiat, DS und Skoda an.

Flut neuer Modelle

Warum die Hersteller die Modell-Pipeline in dem Segment mit Hochdruck befüllen, erschließt sich mit Blick auf die Entwicklung: wurden im Jahr 2010 in dem damals im Grunde noch nicht existenten Segment gerade mal 121.300 Einheiten in den 28 EU-Ländern verkauft, waren es laut Zahlen von IHS Markit im Jahr 2016 1,12 Millionen Einheiten. In diesem Jahr wird, gerade auch durch die neuen Modelle, ein weiterer Zuwachs auf 1,41 Millionen Einheiten erwartet, 2020 wird dann nach Einschätzung der Marktexperten die Marke von zwei Millionen fallen.

Für Seat bedeutet der Arona pures Wachstum. Das schon alleine deshalb, weil die VW-Tochter in dem Segment bislang überhaupt noch nicht vertreten war. IHS Markit sieht den Arona im Spitzenjahr 2019 bei 57.000 Einheiten. Mit dem Neuling, dem aufgefrischten Leon und dem fast noch neuen Ateca wird die VW-Tochter den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre weiter fortsetzen. In diesem Jahr sehen die Experten die Marke bei 434.500 Einheiten, 2018 und 2019 gar über 490.000. Das ist durchaus eindrucksvoll, wenn man darauf schaut wo Seat noch vor fünf Jahren war: 2012 verkaufte die damals beim VW-Konzern unter der Rubrik „Sorgenkind“ geführte Marke 316.600 Einheiten.

Seat Arona: Willkommen bei den B-Segment-SUV