VW Crossblue

Noch nicht am Markt und schon sind weitere Varianten im Gespräch: der Crossblue soll den VW-Absatz in Nordamerika beflügeln. Bild: Volkswagen

Die für Ende 2016 angekündigte Siebensitzer-Geländelimousine mit dem Arbeitsnamen CrossBlue könnte es zusätzlich auch eine Nummer kleiner als Fünfsitzer geben, sagte Volkswagen-Chef Martin Winterkorn am Sonntag (Ortszeit) kurz vor dem Start der US-Automesse in Detroit. “Da ist noch mehr in der Pipeline”, sagte er und zeigte eine Studie namens Cross-Coupé. Solle die Serie werden, hätte der große CrossBlue drei Sitzreihen und der Coupé-Bruder zwei. Modellvarianten, sogenannte Derivate, sind bei allen Autoherstellern üblich.

Anders als die in den USA erfolgreichen VW-Premiumtöchter Audi und Porsche schwächelt die VW-Kernmarke dort schon länger. Eineinhalb Jahre lang waren die US-Verkäufe trotz eines Marktbooms auf Talfahrt. 2014 brachte der Marke ein Zehntel Rückgang. Auf Jahressicht kamen nur 367 000 VW zusammen – dabei sollen es bis 2018 gut doppelt so viele sein. Im Konzern-Investitionsplan stehen für die USA und das nahe Mexiko von 2014 bis 2018 rund sechs Milliarden Euro.

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dpa/fv