VW-Golf-Produktion in Zwickau

VW-Golf-Produktion in Zwickau: Der Lieferstopp zweier Teilehersteller lähmt den Weltkonzern derzeit bis hin zu stehenden Fließbändern und Kurzarbeit.

"Wir gehen davon aus und erwarten auch, dass die beteiligten Unternehmen die ungeklärten Fragen so bald wie möglich lösen können", sagte ein Sprecher am Montag (22. August) in Berlin. Es gehe um Tausende Arbeitsplätze, die von Kurzarbeit betroffen sein könnten. "Und da gibt es natürlich eine hohe Verantwortung, diese Probleme so konstruktiv wie möglich anzugehen und auch so konstruktiv wie möglich zu lösen. (...) An der Stelle appellieren wir an die Unternehmen, das in der Form auch voranzutreiben", sagte der Sprecher.

Der Lieferstopp zweier Teilehersteller lähmt den Weltkonzern derzeit bis hin zu stehenden Fließbändern und Kurzarbeit. Die Zulieferer werfen VW vor, bestimmte Aufträge frist- und grundlos gekündigt zu haben. Der Autokonzern fordert hingegen von den Geschäftspartnern, bestehende Liefervereinbarungen einzuhalten.


Fotoshow zum VW-Produktionsstopp: Das sind die Folgen für die Werke

  • VW-Werk Kassel

    In Kassel sind Teilbereiche der Getriebe- und der Abgasanlagenfertigung vom 25. bis 29. August unterbrochen. Betroffene Mitarbeiter: rund 1.500. Bild: Volkswagen

  • VW-Werk Emden

    VW-Werk Emden: Passat-Fertigung - 18. bis 24. August - betroffene Mitarbeiter: rund 7.500. Bild: Volkswagen

  • VW-Werk Braunschweig

    In Braunschweig sind Teilbereiche der Fahrwerkteile- und Kunststoffteilefertigung vom 22. bis 29. August sowie rund 1.300 Mitarbeiter vom Zulieferengpass betroffen. Bild: Volkswagen

  • VW-Werk Kasse

    Bild vom "Girl's Day" im VW-Werk Kassel: Hier sind Teilbereiche der Motorenfertigung vom 24. bis 30.August und rund 1.400 Mitarbeiter betroffen. Bild: Volkswagen

  • VW-Werk Zwickau

    Zwickau: Golf- und Passat-Fertigung, 22. bis 26. August, betroffene Mitarbeiter: rund 6.000. Bild: Volkswagen

  • VW Wolfsburg

    In Wolfsburg sind Teilbereiche der Produktion betroffen: Die Golf-Fertigung vom 22. bis 27. August. Betroffene Mitarbeiter: rund 10.000. Bild: Volkswagen