Forum 2013 Matthias Wissmann

Matthias Wissmann: "Erreichung des Grenzwertes ist eine als "zentrale Herausforderung" für die Automobilindustrie in den kommenden Jahren." - Bild: Tobias Bugala

Als Beispiel nannte Wissmann die Klimaschutzpolitik der EU.

Wie Wissmann betonte, stehe die Automobilindustrie zu den politisch gesetzten Zielen zur Absenkung des C02-Austosses auf 95 Gramm je Kilometer bis zum Jahr 2020. Dieses technologisch anspruchsvolle Ziel dürfe allerdings nicht durch bürokratische Hürden zusätzlich belastet werden.

Möglichkeiten der Flexibilisierung nutzen

Notwendig sei vielmehr, dass alle Möglichkeiten der Flexibilisierung genutzt werden. Wissmann bezeichnete die Erreichung des Grenzwertes als “zentrale Herausforderung” für die Automobilindustrie in den kommenden Jahren. Unter Bezugnahme auf eine Studie der RWTH Aachen sagte der VDA-Präsident, dass das 95-Gramm-Ziel für den Autofahrer “nicht kostenneutral” zu erreichen sein wird. Um hier weder die Industrie noch die Autokäufer zu überfordern sei die EU-Kommission gefordert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um neue Technologieentwicklungen zu beschleunigen und um Anreize für Innovationen zu setzen.

Grundsätzlich sei in der EU eine Politik, die die Industrie in den Mittelpunkt stellt, statt diese zu überfordern.

Frank Volk