Forum 2013 Hildegard Wortmann

Hildegard Wortmann: "Der i3 ist der Beweis dafür, dass Elektroautos "keine rollenden Verzichtserklärungen" sein müssen." - Bild: Tobias Bugala

Elektroautos werden sich nach Ansicht von BMW-Managerin Hildegard Wortmann nur dann am Markt etablieren, wenn sie einem eigenständigen konzeptionellen Ansatz folgen sowie dem Benutzer “Spaß machen und gut aussehen.”

Wortmann, die als Senior Vice President Product Management and Aftersales in der BMW Group verantwortlich zeichnet, definiert das künftige Elektromobil BMW i3 (Reichweite 130 km bis 160 km) als bisher einmaligen, neuen Premium-Weg in der Elektromobilität.

“Keine rollende Verzichtserklärung”

Das vor sechs Jahren gestartete “Projekt i” sei getrieben von Nachhaltigkeit über den gesamten Wertschöpfungsprozess und stelle quasi ein eigenes “komplettes Ökosystem” dar. BMW trete mit dem i3 den Beweis an, dass Elektroautos “keine rollenden Verzichtserklärungen” sein müssen.

Über Planungsstückzahlen wollte sich Wortmann ausdrücklich nicht äußern. Im BMW-Werk Leipzig laufen zurzeit die Vorserien-Fahrzeuge des BMW i3 vom Band.

BMW-Chef Norbert Reithofer sagte auf der heutigen BMW-Hauptversammlung in München: “655 Millionen Euro haben wir in die Standorte der CFK Produktionskette und unser Kompetenznetzwerk E-Mobilität in Leipzig, Dingolfing und Landshut investiert. Die Vorleistungen für Entwicklung und Produktion des BMW i3 haben wir bereits verkraftet.”

Christian Klein