Polestar verdoppelt Forschungs- und Entwicklungsteam in Großbritannien.

Das britische Forschungs- und Entwicklungsteam soll auf über 500 Beschäftigte anwachsen. Bild: Polestar

Polestar will das Forschungs- und Entwicklungsteam in Großbritannien verdoppeln. Die 2017 von Volvo Cars und der Geely Holding gegründete Elektromarke baut zudem ihre globalen Entwicklungskapazitäten aus und bezieht neue Standorte im sogenannten MIRA-Technology Park im Motorsport Valley in den britischen Midlands. Dies ist Teil eines Expansionsstrategie des Herstellers, der erst im Juli die Verdoppelung seiner Märkte im Jahr 2021 von neun auf 18 verkündete. Bis 2022 will sich das Unternehmen in weiteren zwölf Märkten etablieren und so die Zahl 30 erfüllen.

Am britischen Standort sei man ideal positioniert, um von Großbritanniens Talentpool für Automobiltechnik in und um die Region zu profitieren, und verfüge dort über vielfältige Expertise, die bei traditionellen Automobilherstellern selten zu finden sei, heißt es bei Polestar. Trotz des schwierigen Branchenumfelds habe sich das aktuell 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassende Team in Großbritannien im letzten Jahr mehr als verdoppelt. In Zukunft soll es auf über 500 Beschäftigte anwachsen.

Polestar setzt dabei auf ein Zusammenspiel der F&E-Teams aus Schweden und Großbritannien. Wie man aus dem Unternehmen hört, soll sich das britische Team insbesondere auf die Entwicklung des Polestar Precept konzentrieren, der erstmals im Jahr 2020 vorgestellt wurde und dessen Produktion bis 2025 geplant ist. Die Schweden sehen ihn als einen Schritt auf dem Weg, bis 2030 ein völlig klimaneutrales Fahrzeug präsentieren zu können.

Precept als Schritt zur völligen Klimaneutralität

Im MIRA-Park finde man eine Vielzahl von Spezialausrüstungen einschließlich fortschrittlicher Batterietests, ein umfangreiches Teststreckennetz und eine Auswahl anderer unabhängiger Unternehmen vor, betont man bei Polestar. Das britische Team soll eine maßgebliche Rolle bei der Entwicklung des Precept spielen, den die Schweden als eine Absichtserklärung der Marke in Bezug auf Design, Technologie und Nachhaltigkeit sehen. „Precept als Serienfahrzeug ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität und unser Team wird dieses Ziel erreichen“, sagt Pete Allen, Head of Polestar UK R&D.

Die Erweiterung der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten von Polestar folgt auf das kontinuierliche Wachstum der Modellpalette und die Vergrößerung der weltweiten Verkaufsfläche bis Ende 2022 sowie die Entscheidung, den Polestar 3 sowohl in den USA als auch in China zu produzieren. Zum Expansionskurs der Elektrifizierung soll auch ein Konzept für die Aufbereitung von Batterien beitragen, wie es Volvo erst dieser Tage für die Kernkomponente der Elektromobilität ankündigte. Dazu sollen zwei Batteriezentren in Göteborg beitragen, in denen E-Auto-Akkus wie auch einzelne Komponenten der Marken Volvo und Polestar repariert, aufbereitet oder für den Recycling-Prozess vorbereitet werden.

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