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Der schwache Yen und das starke US-Geschäft helfen Nissan. Bild: Nissan

Nun erwartet die Nissan Motor Co dank der Yen-Schwäche für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 535 Milliarden Yen (umgerechnet rund 4,03 Milliarden Euro). Das Nettoergebnis des zweitgrößten japanischen Autoherstellers nach weltweiten Absatzzahlen stieg im zweiten Quartal auf 172,8 Milliarden Yen an. Das war ein Plus von 38,4 Prozent. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten mit einem deutlich niedrigeren Gewinn von im Schnitt 131,7 Milliarden Yen gerechnet. Der Umsatz legte um 13,2 Prozent auf 3 Billionen Yen zu.

Beigetragen zu dem guten Ergebnis und der Prognoseanhebung haben die Yen-Schwäche und das starke US-Geschäft. In China, wo Nissan von allen japanischen Autoherstellern am meisten Fahrzeuge verkauft, schwächelt das Geschäft allerdings. Einen Schub erhofft sich der Konzern in den kommenden Monaten vom Lannia, einer für den chinesischen Markt entworfenen neuen Limousine, die vor kurzem auf dem weltgrößten Automarkt der Welt eingeführt worden war.

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Yoko Kubota, Dow Jones Newswires