Opel Eisenach

Nach jahrelangem Beschäftigtenaufbau in der Industrie habe sich der Trend mit der Corona-Pandemie laut Statistischem Bundesamt ins Negative gedreht. Bild: Opel

| von Roswitha Maier
Aktualisiert am: 17. Aug. 2020


Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Schon im Mai hatte es einen Rückgang um 2,1 Prozent gegeben, betonte die Wiesbadener Behörde, die Industriebetriebe mit mindestens 50 Beschäftigten erfasst.

Rückgänge gab es in fast allen Branchen, insbesondere im Auto- und Maschinenbau, der Metallbranche sowie der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren. Einzig in der Chemiebranche wuchs die Beschäftigung. Die Statistiker sprachen von "leichten Effekten" der Coronakrise. Nach jahrelangem Beschäftigtenaufbau in der Industrie habe sich der Trend mit der Pandemie ins Negative gedreht.

Kurzarbeiter zählten jedoch als Beschäftigte, so dass sie sich nicht in der Statistik auswirkten, betonte die Behörde. Hingegen machte sich die massenhafte Kurzarbeit in Deutschland bei den geleisteten Arbeitsstunden bemerkbar, die im Juni um 3,5 Prozent fielen. Die Entgelte für Industriebeschäftigte sanken zudem um gut acht Prozent im Jahresvergleich nach noch höheren Rückgängen im Frühjahr.

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