Industriehalle

Die Zahl der deutschen Industriebeschäftigten ist 2020 erstmals seit zehn Jahren wieder gesunken.

Im Jahresdurchschnitt beschäftigten die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 5,5 Millionen Menschen. Das waren 2,2 Prozent weniger als 2019, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zuletzt hatte die globale Finanz- und Wirtschaftskrise zu einem Rückgang um 2,4 Prozent im Jahr 2010 geführt.

Im Dezember verringerte sich die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahresmonat besonders stark in der Metallerzeugung und -bearbeitung (minus 5,8 Prozent). Einen deutlichen Rückgang gab es unter anderem auch im Maschinenbau (minus 4,5 Prozent) und in der Autoindustrie (minus 3,2 Prozent). In der Chemieindustrie stieg die Zahl der Beschäftigten dagegen um 1,6 Prozent. Mitarbeiter in Kurzarbeit zählen zu den Beschäftigten.

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