Dunkle Wolken über der GM-Zentrale: die Zahl der Unfälle im Zusammenhang mit dem

Dunkle Wolken über der GM-Zentrale: die Zahl der Unfälle im Zusammenhang mit dem Zündschloss-Rückruf steigt. Bild: GM

Ursprünglich hatte GM von 32 Unfällen gesprochen, davon 13 mit tödlichem Ausgang. Die Zahl der bekannten Todesfälle habe sich nicht erhöht. Im Zusammenhang mit dem Zündschloss-Rückruf wurden 2,59 Millionen hauptsächlich in Nordamerika zurück gerufen. Durch den Verbau der defektanfälligen Schlösser kann in die Zündung während der Fahrt auf “Aus” springen mit fatalen Folgen für Bremsen und Airbags. Bei der Vorlage der neuen Zahlen erneuerte die NHTSA den Vorwurf der Vertuschung an den US-Hersteller. So habe GM jahrelang um das Problemen gewusst, aber nichts unternommen.

Anwalt spricht von 63 Todesfällen

Ob mit den 47 jetzt von GM eingeräumten Unfällen die Bestandsaufnahme abgeschlossen ist, gilt als wenig wahrscheinlich. So machte eine Anwaltskanzelei aus dem Südwesten der US laut Detroit News geltend, die Interessen von Familien mit 668 Opfern, 63 Getöteten und 94 Schwerverletzten zu vertreten. Andere Quellen sprechen von mindestens 50 Todesfällen.

Der aufgrund des Vertuschungsvorwurfs zur Affäre ausgewachsene Zündschloss-Rückruf markiert den Start einer in der Geschichte des US-Autobauers nie dagwesenen Rückrufwelle. Seit Ende Februar hat GM in 28 Aktionen insgesamt nahezu 16 Millionen Autos in die Werkstätten beordert. Hintergrund: Die seit Februar amtierende neue GM-Chefin Mary Barra ist fest entschlossen, die Qualitätsmängel offen zu legen und lässt derzeit alle Problemfelder aufarbeiten.

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Frank Volk