LeEco investierte in den amerikanischen Elektrofahrzeughersteller Faraday Future.

LeEco investierte in den amerikanischen Elektrofahrzeughersteller Faraday Future, bevor das Unternehmen den Plan eines eigenen Elektroautos verlauten ließ. Der LeSee befindet sich noch in der Konzeptphase. Bild: LeEco

| von Jennifer Kallweit

Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Unternehmenserklärung berichtet, arbeitet Faraday Future, Teil der chinesischen Elektronik-Gruppe LeEco, mit dem Anlagenbauer AECOM zusammen, der den Bau nun vorerst stoppte. Weiter gehen soll es mit den Bauarbeiten dann aber schon 2017. Faraday Future richte seine Ressourcen auf die Produktion seines ersten serienreifen Modells aus, das das Start-up auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas kommendes Jahr vorstellen will.

Die Probleme bei Faraday Future wurden erstmals im vergangenen Monat bekannt, nachdem das Unternehmen angeblich Rechnungen an AECOM nicht beglichen hatte. Daraufhin drohte der Auftragnehmer, die Arbeiten an der Anlage zu beenden.

Die Situation wird immer komplizierter für das Unternehmen, das in den letzten Monaten wichtige Führungskräfte verlor, nachdem der Autohersteller über Liquiditätsprobleme informiert worden war.


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