VW Wolfsburg

Zehntausende VW'ler haben sich unter anderem in Wolfsburg zu einem spontanen Protest versammelt. Bild: Volkswagen

Die Arbeitnehmerseite rief in den Werken Wolfsburg, Hannover Braunschweig, Emden, Kassel und Salzgitter zu Informationsversammlungen auf, die trotz der laufenden Friedenspflicht erlaubt sind. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Wolfsburg. Allein dort werden gut Zehntausend Mitarbeiter vor dem Vorstandsgebäude erwartet. Der VW-Haustarif gilt für die sechs genannten westdeutschen Werke und die VW-Finanztochter. Mit 120.000 Beschäftigten ist er der größte Firmentarif Deutschlands.

Die IG Metall fordert in der laufenden Runde fünf Prozent mehr Geld, so wie in der parallel laufenden Flächentarifverhandlung auch. Die VW-Arbeitgeber hatten auch beim zweiten Verhandlungstreffen Anfang Mai kein Angebot vorgelegt. Runde drei ist nächste Woche.