Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Präsentation des IAA-Konzeptfahrzeugs. Bild: Daimler

Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Präsentation des IAA-Konzeptfahrzeugs. Bild: Daimler

Mehr als 800.000 Menschen in Deutschland aufzunehmen, sei eine Herkulesaufgabe, sagte Zetsche am Montagabend (14.9.) im Vorfeld der IAA in Frankfurt. “Aber im besten Fall kann es auch eine Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder werden – so wie die Millionen von Gastarbeitern in den 50er und 60er Jahren ganz wesentlich zum Aufschwung der Bundesrepublik beigetragen haben.”

Natürlich sei nicht jeder Flüchtling ein brillanter Ingenieur, Mechaniker oder Unternehmer, so Zetsche. Aber wer sein komplettes Leben zurücklasse, sei hoch motiviert. “Genau solche Menschen suchen wir bei Mercedes und überall in unserem Land.” Studien zufolge drohten fast 40 000 Lehrstellen unbesetzt zu bleiben. Deshalb müssten Flüchtlinge in Deutschland willkommen geheißen werden. “Wer an die Zukunft denkt, wird sie nicht abweisen.”

Auch andere Industriebosse hatten sich zuletzt für mehr Hilfe für Flüchtlinge ausgesprochen. Darunter Porsche-Chef Matthias Müller, der Chef des Essener Chemiekonzerns Evonik, Klaus Engel und der Post-Vorstandsvorsitze Frank Appel.

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dpa/ks