Zentrale von ZF in Friedrichshafen

Auch von Arbeitnehmerseite würden der TRW-Übernahme keine Steine in den Weg gelegt werden, geklärt würden muss aber laut dem Betriebsrat noch, wie sich der Mega-Deal auf die wirtschaftliche Lage von ZF auswirken würde. Bild: ZF

Entsprechend zeigte sich Dietrich-Stephan offen für die Übernahme, allerdings gebe es noch Klärungsbedarf, welche Folgen diese für Liquidität, Eigenkapitalquote und Bonität habe, so der ZF-Gesamtbetriebsratsvorsitzende gegenüber der Automobilwoche: “Wenn die damit verbundenen Risiken beherrschbar sind, dann können wir zustimmen.”

Die geplanten Übernahme bescheinigte er “eine unbestreitbare industrielle Logik”. Gemeinsam mit dem bisherigen US-Konkurrenten könne ZF als Systemlieferant auftreten, TRW könne zudem Defizite bei Bremsen und im Bereich ESP füllen.

Die Übernahmepläne der ZF waren erst kürzlich bekannt geworden. Es wäre einer der größten Zukäufe der Branche in den vergangenen Jahren. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, hieß es bei ZF. Das Unternehmen setzte zuletzt 16,8 Milliarden Euro um und will bis 2025 die Marke von 40 Milliarden Euro knacken.

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dpa/fv