Zentrale von ZF in Friedrichshafen

Zentrale von ZF in Friedrichshafen: Der Mega-Deal zwischen ZF und TRW gefährdet nach Ansicht des ZF-Betriebsrates keine Arbeitsplätze in Deutschland. Bild: ZF

Zwar geschehe die TRW-Übernahme nicht ohne Risiken. “Diese wurden ausgiebig untersucht und konnten zum großen Teil ausgeschlossen oder abgemildert werden. Insgesamt sehen wir für die Zukunft der ZF als vereintes Unternehmen im Bereich Markt, Kunden, Innovation und Zukunftstechnologien mehr Chancen als Risiken.”

Der Erwerb werde nicht zulasten der ZF-Standorte gehen, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Achim Dietrich-Stephan. “Wir haben erreicht, dass die Arbeitsplätze in Deutschland abgesichert sind. Dies ist mit dem Vorstand vereinbart.” Nur unter dieser Voraussetzung hätten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat zugestimmt.

ZF Friedrichshafen übernimmt TRW Automotive für umgerechnet rund 9,5 Milliarden Euro (12,4 Milliarden US-Dollar). Die US-Amerikaner sind vor allem für ihre Sicherheitsprodukte wie Airbags, Gurte, Brems- oder Fahrerassistenzsysteme bekannt. Die Deutschen waren in der Vergangenheit insbesondere auf Antriebe und Fahrwerke spezialisiert.

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dpa/ks