Zentrale von ZF in Friedrichshafen

Bei ZF hatten von Januar bis August gute Geschäfte vor allem in China und den USA für ein Umsatzplus gesorgt. Bild: ZF

Zudem feiert das Unternehmen in Stiftungsbesitz sein 100-jähriges Jubiläum. Am Donnerstag legte Vorstandschef Stefan Sommer erste Kennzahlen für 2014 vor und gab einen Ausblick auf das kommende Jahr.

Demnach erwartet der Konzern mit seinen Produkten aus den Bereichen Antriebs- und Fahrwerkstechnik 2014 Erlöse von mehr als 18 Milliarden Euro, nach 16,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Damit dürfte sich die Prognose der Friedrichshafener bestätigen, die von einem Umsatzwachstum im “hohen einstelligen Prozentbereich” ausgegangen waren.

Wie viel vom Umsatz am Ende übrig geblieben ist, wird der Zulieferer mit Vorlage der Bilanz im April kommenden Jahres bekanntgeben. Auf das kommende Jahr blicken die Friedrichshafener zuversichtlich. Der Umsatz dürfte demnach ähnlich stark wachsen wie 2014, die Märkte sollten sich wieder stabilisieren.

Die Geschäfte im zu Ende gehenden Jahr entwickelten sich in den Regionen sehr unterschiedlich. “Die schwierige wirtschaftliche Situation in Brasilien und der russisch-ukrainische Konflikt haben die Umsätze in den Regionen Südamerika und Osteuropa spürbar belastet”, sagte Sommer. Ganz anders dagegen zeigte sich das Geschäft in Nordamerika und Asien-Pazifik: Dort legte ZF um jeweils rund ein Fünftel auf 3,7 und 3,6 Milliarden Euro zu.

Nächster wichtiger Schritt für die Friedrichshafener ist der Abschluss der Übernahme von TRW Automotive. Im November hatten die Aktionäre des börsennotierten US-Unternehmens dem Deal zugestimmt. Derzeit liefen die kartellrechtlichen Prüfungen, hieß es weiter. Mit dem Abschluss des Kaufs rechnet der Konzern weiter im ersten Halbjahr des kommenden Jahres und bereitet sich auch schon darauf vor. Bis zum Abschluss “wird ein Team mit Spezialisten beider Unternehmen die Integration vorbereiten”, sagte Sommer. Es sei wichtig, das Beste aus beiden Welten zusammenzuführen.

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Dow Jones Newswires/ks