ZF Friedrichshafen

Zum 1. August sind alle großen deutschen ZF-Gesellschaften auf die ZF Friedrichshafen AG verschmolzen worden. - Bild: ZF

Zum 1. August sind alle großen deutschen ZF-Gesellschaften auf die ZF Friedrichshafen AG verschmolzen worden. “Das ist effizient und stärkt die langfristige Kundenbeziehung”, sagte ZF-Vorstandschef Hans-Georg Härter am Montag. Zuvor waren Konzerngesellschaften des drittgrößten deutschen Autozulieferers wie die ZF Sachs AG in Schweinfurt oder die ZF Passau GmbH noch in eigenen Gesellschaften organisiert.

Schon im Januar hatte ZF sein Geschäft in den vier Divisionen Antriebstechnik, Fahrwerktechnik, Nutzfahrzeugtechnik und Industrietechnik neu geordnet und die entsprechenden Vorstände teils neu besetzt. Außerdem war Materialwirtschaftsvorstand Stefan Sommer Anfang Juli ab 1. Mai 2012 zum Nachfolger von Härter ernannt worden. Sommer leitet das Projekt zur strategischen Neuausrichtung des zur Zeppelin-Stiftung gehörenden Konzerns.

In den Märkten sollen bekannte Produktnamen wie Sachs, Lemförder oder Boge beibehalten werden. ZF hat 2010 knapp 13 Milliarden Euro erlöst und beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter.

dpa-AFX/Guido Kruschke