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Im ersten Quartal 2014 habe der Umsatz mit 1,08 Milliarden Euro bereits um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt. “Das stützt unsere Prognose für das gesamte Jahr. Ein Teil der Ernte ist schon eingefahren”, bestätigte Marcus Parche, Geschäftsführer im Bereich Pkw.

2013 hatte der Konzern seine Ziele knapp verfehlt: Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 4,11 Milliarden Euro – geplant war auch damals schon ein Plus von fünf bis sieben Prozent. “Wir haben uns 2013 mehr versprochen”, räumte Wagner ein. Vor allem wegen Wechselkurseffekten hätten die Ziele aber nicht eingehalten werden können. Dennoch steigerte der Autozulieferer seinen Gewinn um neun Prozent auf 121,4 Millionen Euro.

Wachstumstreiber sei vor allem die starke Nachfrage nach Elektrolenkungen gewesen. Wohingegen der Umsatz mit hydraulischen Lenkungen um 19 Prozent zurückgegangen sei, habe es bei den Elektrolenkungen mit 11 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr einen Sprung gegeben. “Das macht den Strukturwandel von der hydraulischen hin zur Elektrolenkung deutlich”, sagte Wagner.

“Der deutsche und europäische Markt zeigte sich 2013 erwartet schwach”, bilanzierte Wagner. In Deutschland verzeichnete der Lenkungsspezialist einen Umsatzrückgang von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,83 Milliarden Euro. Hohe Wachstumsraten habe es hingegen in China und Nordamerika gegeben.

“Durch Investitionen in Wachstumsregionen wie China und Nordamerika können wir schwächere Absatzgebiete kompensieren”, sagte Parche. So hat das Unternehmen durch drei neue Tochtergesellschaften in Shanghai, Wuhan und Nanjiing im vergangenen Jahr seine Präsenz in China verstärkt. Das Gemeinschaftsunternehmen von ZF Friedrichshafen und Bosch beschäftigte zuletzt weltweit rund 13 118 Mitarbeiter – eine Steigerung um drei Prozent.

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dpa-AFX / Andreas Karius