Zentrale von ZF in Friedrichshafen

ZF-Hauptsitz: Einem Medienbericht zufolge muss ZF die Lenksystemsparte erfolgreich losschlagen, bevor es TRW kaufen kann. Bild: ZF

Der Nachrichtenagentur Bloomberg News zufolge ist der Verkauf des eigenen Anteils am 50-50-Joint-Venture für Lenksysteme mit Bosch sogar Voraussetzung für den Deal mit TRW Automotive. Allerdings gestalte sich die Auflösung der Partnerschaft, die 1999 gegründet wurde und auf einen Jahresumsatz von rund 5,5 Milliarden Dollar kommt, schwierig. Das meldet Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise, ohne diese näher zu bezeichnen. Hinzu komme, dass viele der Beteiligten in den Sommerferien seien.

Die Nachrichtenagentur erfuhr eigenen Angaben zufolge von einer informierten Person, dass es eine Vertragsklausel bei dem Joint Venture gebe, die es dem Unternehmen, das die Partnerschaft auflöst, verbiete, für eine bestimmte Zeit im Bereich der Lenksysteme als Wettbewerber aktiv zu werden. Könne ZF nicht genügend Geld durch den Verkauf des Anteils einsammeln, dann könnte auch ein Kauf von TRW scheitern, hieß es weiter.

Sprecher von ZF, TRW und Bosch wollten auf Nachfrage von Bloomberg News keinen Kommentar abgeben.

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ks