Stefan Sommer breit

Stefan Sommer: "Für 2013 hat ZF rund 19 Milliarden Euro Umsatz angepeilt." - Bild: ZF

Das sagte ZF-Chef Stefan Sommer dem “Handelsblatt” (Montag) am Rande einer Werkseröffnung in den USA. Details zur langfristigen Konzernstrategie will der Continental-Rivale Ende des Jahres vorlegen. Für 2013 hat ZF rund 19 Milliarden Euro Umsatz angepeilt, vergangenes Jahr waren es 17,4 Milliarden.

Mit der geplanten Umsatzverdoppelung wollen die Friedrichshafener zu den deutschen Rivalen Bosch und Continental aufschließen und sich in der Rangliste der größten Automobilzulieferer der Welt deutlich nach vorn schieben. Aktuell belegt ZF in der Liste der größten Automobilzulieferer der Welt* den elften Platz, während Bosch den dritten und Continental den zweiten Platz belegt.

China und USA werden entscheidende Rolle spielen

Auf dem Wachstumskurs spielen die weltgrößten Automärkte China und die USA eine entscheidende Rolle. In den Vereinigten Staaten eröffnete ZF am Freitag sein erstes Werk für Automatikgetriebe. “Der US-Markt bietet uns große Chancen”, sagte Sommer. Die Entscheidung für den Standort in den Vereinigten Staaten begründete der Manager damit, dass dies ein wichtiger Schritt sei, “um näher an unsere Kunden heranzurücken und den für uns wichtigen Markt Nordamerika künftig noch besser erschließen zu können.”

Aber auch in China erwäge er den Bau einer neuen Fabrik.

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dpa/Guido Kruschke
* Quelle: Top 100 Automotive Suppliers 2013 der AUTOMOBIL PRODUKTION