Autoliv-Chef  Jan Carlson: 400 Jobs in China sind bereits gekappt, weitere könnten folgen. Bild:

Autoliv-Chef Jan Carlson: 400 Jobs in China sind bereits gekappt, weitere könnten folgen. Bild: Autoliv

Carlson bestätigte den Stellenabbau gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der schwedisch-amerikanische Hersteller ist einer der ersten global agierenden Automobilzulieferer, der im Zuge der Absatzschwäche am chinesischen Automarkt Stellen streicht. Das Ende der Fahnenstange ist das nicht: “Wenn es nötig ist, werden wir noch mehr machen”, zitiert Reuters den Unternehmenschef. Der auf Insassenschutz- und Fahrassistenzssysteme spezilaiiserte Zulieferer, der erst vergangene Woche eine enge Zusammenarbeit mit Volvo bei der Entwicklung autonomer Fahrsysteme angekündigt hat, befindet sich in einer Wachstumsphase. Dennoch strukturiert Autoliv im Zuge eines Effizienzprogrammes derzeit kräftig um und baut auch Personal ab. So sollen am Standort Dachau bei München bis 2017 160 von 700 Mitarbeitern gehen.

In China ist Autoliv in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Derzeit kommen rund 16 Prozent des Umsatzes in Größenordnung von 9,2 Milliarden US-Dollar (2014) aus dem größten Automarkt der Welt. Der Zuliefrer hat dort knapp über 9.000 Beschäftigte. Bis 2020 will Autoliv den Absatz auf 12 Milliarden US-Dollar steigern.

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fv