Auto mit Delphi-Logo

Der Zukauf der HellermannTyton Group und Absatzsteigerungen in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik sind der Grund für eine Umsatzsteigerung bei Autozulieferer Delphi. Bild: Delphi

Demnach soll der Umsatz 2016 rund 16,4 bis 16,5 Milliarden US-Dollar betragen. Bisher waren maximal 16,45 Milliarden Dollar Umsatz angepeilt worden.

Der bereinigte operative Gewinn wird bei 2,16 bis 2,19 Milliarden Dollar gesehen, nach zuvor 2,15 bis 2,20 Milliarden. Je Aktie will Delphi 2016 bereinigt 6,00 bis 6,10 Dollar verdienen. Im August lautete die Prognose auf 5,95 bis 6,05 Dollar.

Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar, dank des Zukaufs der HellermannTyton Group sowie anhaltender Absatzsteigerungen in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik. Bereinigt ergab sich eine Zunahme um 10 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn kletterte um ebenfalls 13 Prozent auf 531 Millionen Dollar. Das bereinigte Nettoergebnis je Aktie betrug 1,50 Dollar nach 1,28 Dollar. Analysten hatten der Delphi Automotive plc nur 1,42 Dollar Gewinn je Anteil zugetraut. Auch der Umsatz übertraf die Erwartung der Beobachter leicht.

Im Handel wurden die Zahlen als "sehr gut für die Autozulieferer" gewertet. "Vor allem der Umsatzausblick ist eine gute Nachricht für die Branche", sagte ein Händler. Allerdings glaubt er nicht an steigende Kurse der Zulieferer-Aktien, da diese vom Ausverkauf der Zykliker und vor allem der Autohersteller gedrückt werden. "Die schwachen US-Absatzzahlen dürften dem Markt noch länger in den Knochen stecken", so der Händler.

Dazu meldete kurz nach den Delphi-Zahlen auch das deutsche Kraftfahrtbundesamt einen deutlichen Rückgang der Neuzulassungen im Oktober von 5,6 Prozent.