Mitsubishi Autoplex Lewisville

In Japan werden in Kürze bis zu 20.000 Angestellte vier großer Automarken von Zwangsurlaub betroffen sein. Bild: Mitsubishi

| von Jonas Rosenberger

Die Entscheidung wurde wegen der anhaltenden Produktionsstillstände in der Coronakrise getroffen, meldet Kyodo News. Nissan erwägt, seine Voll- und Teilzeitkräfte im Werk Tochigi bei geringeren Bezügen zu beurlauben. Vor Ort würden rund 4.000 Menschen betroffen sein. Der Autobauer wägt derzeit die Auswirkungen eines solchen Schritts ab und will in Kürze eine Entscheidung treffen. Außerdem hat Nissan einen Kredit in Höhe von umgerechnet 4,2 Milliarden Euro bei japanischen Banken beantragt.

Mitsubishi hat bereits angekündigt, seine 6.500 Angestellten in drei japanischen Werken zu beurlauben. Die meisten von ihnen werden voraussichtlich weiterhin 80 Prozent ihres Gehalts bekommen. Mazda geht einen ähnlichen Weg, der einen Teil seiner 17.000 Angestellten in der Zentrale in Hiroshima betreffen wird. Die Vergütung wird auf 90 Prozent reduziert.

Bei Daihatsu plant man die Schließung des Werks in Shiga-Ryuo zwischen dem 13. und 22. April, was ebenfalls einige Arbeiter betreffen wird. Eine Zahl der Betroffenen nannte der Hersteller bislang nicht. Inzwischen haben fast alle Hersteller in Japan Werksschließungen wegen gebrochener Lieferketten, geringer Absätze und weiteren Unsicherheiten im Markt angekündigt.

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