Weitere Klagen von US-Fonds könnten die für 2011 geplante Fusion mit Volkswagen verzögern:

Weitere Klagen von US-Fonds könnten die für 2011 geplante Fusion mit Volkswagen verzögern: Porsche, hier mit der neuen Baureihe Panamera. - Bild: Porsche

Kläger sind der Viking Global Equities LP, ein auf den Cayman-Inseln ansässiger Hedgefonds, sowie Parkcentral Global Hub Ltd., ein in Bermuda beheimateter Private-Investment-Fonds. Parkcentral Global Hub ist der Parkcentral Capital Management LP unterstellt, einer texanischen Private-Investment-Gesellschaft, die von der Perot-Familie kontrolliert wird.

Die Verluste aus den Porsche-Aktivitäten beziffert Viking auf rund 390 Millionen US-Dollar, Parkcentral Global auf mindestens 90 Millionen US-Dollar. Porsche hat zu Beginn der Woche angedeutet, dass die Fusion mit VW sich verzögern könnte, bis die rechtlichen und steuerlichen Fragen geklärt seien.

Es gibt bereits mehrere Investmentfonds, die gegen Porsche in den USA Klage erhoben haben. Hintergrund ist der Vorwurf, Porsche habe mit ihren Markttransaktionen die Kursentwicklung der VW-Stammaktie manipuliert. Ein für Porsche tätiger Rechtsanwalt wollte sich zu dem Fall nicht äußern.

Dow Jones Newswires