Der LKW-Park-Marktplatz funktioniert genauso. Der Parkplatz ist bereits über das Reservierungssystem von Bosch – das Frontend des SAP-Marktplatzes – gebucht, bevor der LKW an der Schranke vorfährt. Eine Videokamera erkennt das Autokennzeichen und öffnet, ohne dass der LKW-Fahrer ein Ticket ziehen muss und mit der Bezahlung etwas zu tun hätte. „Eine Spedition bekommt gebündelt für die gesamte Flotte eine Monatsrechnung“, erläutert Kantimm einen prozesserleichternden Vorteil.

Doch macht er den wahren USP der SAP-Lösung woanders aus: in die Anbindung heterogener Systeme. „Es gibt diverse Hersteller von Schrankensystemen, die wir mit Hilfe unserer Technologie über eine Schnittstelle anbinden können“, erläutert Kantimm die IoT-Funktionalität, die beispielsweise auch die Videoerkennung bei Einfahrt und Ausfahrt möglich macht. Voraussetzung: Die Parkschranken sind einigermaßen modern. „Ich habe schon Parkraummanagementsysteme gesehen, die noch mit einem Windows 95-Rechner betrieben wurden und über 15 Jahre alt waren“, so Kantimm, „nur bei derart veralteter Technologie wird eine Anbindung schwierig.“ Deshalb bemüht er sich in einer weiteren Initiative der SAP bereits darum, die Zugangssysteme moderner und günstiger zu machen.

Mit dem Startschuss des Einsatzes der Buchungsplattform 2017, so viel ist klar, können Speditionen und Autohöfe entlang der Transitrouten das neue Angebot nutzen. Je feinmaschiger es wird, umso besser wird sich das Ziel erreichen lassen, den aktuellen Trend zu stoppen und das Parken von LKWs planbarer und sicherer zu machen.

Weitere Informationen zum Thema Internet der Dinge erfahren Sie auf www.sap.de/iot

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