Audi China breit

Bei den Absatzzahlen bleibt Audi das Maß der Dinge im Reich der Mitte. - Bild: Audi

Prozentual vorneweg fuhr im Januar Mercedes. Die Marke mit dem Stern legte um 44,9 Prozent auf 24.199 Einheiten zu. Getrieben wurde das Absatzplus von der starken Nachfrage nach der Langversion der Mercedes E-Klasse.

Absolut gesehen bleibt aber Audi das Maß der Dinge im Reich der Mitte. Mit einem Plus von 18 Prozent auf knapp 45.000 Einheiten zeigten die Ingolstadter wieder einmal eine starke Performance hin. Absatzbringer waren die SUV Q3 und Q7. Das Schlachtschiff aus der SUV-Flotte von Audi legte um 75 Prozent zu. Ebenfalls gut lief es für BMW. Die Bayern steigerten den Fahrzeugverkauf um 20 Prozent auf 36.500 Einheiten.

Auch für den Verlauf des weiteren Jahres erwarten die Marktexperten von IHS anhaltendes Wachstum bei den deutschen Premium-Herstellern. Spannend wird das Abschneiden von Mercedes. Im Bestreben die Lücke zur deutschen Premium-Konkurrenz weiter zu schließen, kommt der Entwicklung in China eine entscheidende Rolle zu. Von der Produkt- wie der Vertriebsseite sehen sich die Schwaben für die Aufholjagd gerüstet: Mit der C-Klasse, so Konzern-Chef Dieter Zetsche, habe man “genau das richtige Auto” für China. Um die Fahrzeuge dann auch an die Kunden zu bekommen, wurde das Händlernetz bereits im vergangenen Jahr um 75 auf 330 erweitert, in diesem Jahr sollen weitere 100 Händler dazu kommen.

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Frank Volk